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Keine iPads mehr für Schüler in LA

Das hatten sich Pädagogen und Verantwortliche in Los Angeles wohl anders vorgestellt: Rund eine Milliarde US-Dollar wurde für die Einführung von iPads im Unterricht ausgegeben. Nun wurde das Projekt nicht nur gestoppt – sondern gleich rückgängig gemacht.

Rund eine Milliarde US-Dollar wurden in Los Angeles ausgegeben, um Schüler mit iPads auszustatten. Nun wurde das Projekt gestoppt, Lehrer sammelten die iPads wieder ein.

Der Grund: Es stellte sich heraus, dass die Schüler die Sicherheitssperren auf den Geräten umgehen konnten und auf dem Tablet Facebook nutzten oder Spiele verwendeten – oftmals ohne sich Gedanken über Datenschutz zu machen. „Viele Schulen stürzen sich auf die neuen Technologien und ihre digitalen Versprechen, ohne sich davor ausreichend Gedanken darüber zu machen, was sie da eigentlich tun“, werden Kritiker der Projektes zitiert. Die Lehrer zogen nun die Reißleine.

Die Einführung von iPads in den Schulen im Kreis LA war bereits vorher kritisiert worden. Es sei alles zu schnell gegangen, zudem seien die Kosten zu hoch.

Titelbild: Apple

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