Sling Drift – kostenlose Daddelei für Gelangweilte

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Plötzlich taucht Sling Drift auf. Es gibt Spiele, die schlummern ewig in den App-Stores und werden niemals so richtig entdeckt. Bei vielen ist das auch echt schade. Anderen aber gelingt nach einer gewissen Zeit die „Auferstehung“. Das wäre dann wohl das Phänomen „Phönix aus der Asche“. So ähnlich ist das mit Sling Drift – einem einfachen Spielchen, das aber durchaus ein ganz schönes Suchtpotenzial an den Tag legt. Ich selbst würde mich als ziemlich ehrgeizig bezeichnen und muss gestehen, dass Sling Drift geradezu dafür gemacht ist, sich ständig selbst überbieten zu wollen.  

Minimalistisch und fesselnd zugleich – die Sling Drift Herausforderung

Schnelle Autos, die rasant um die Kurven driften – der Traum eines jeden Autofans. Na ja, bisher wusste ich noch nichts von meiner Leidenschaft für derartige Action. Aber gut, erster Pluspunkt: keine Kosten. Damit steht einer positiven Grundhaltung nichts mehr entgegen. Installation ist genauso rasant abgeschlossen, wie ich mir die Sling Drift Action vorgestellt hatte. Doch dann die Ernüchterung: die Grafik glänzt durch absoluten Minimalismus, ist also so einfach gehalten, dass ich den Schock erst einmal verdauen muss. Na gut, die topaktuellen Konsolengames haben mich wahrscheinlich zu sehr verwöhnt.

Trotz der grafischen Enttäuschung wollte ich Sling Drift besiegen. Die erste Runde war dann doch eine kleine Blamage.

Ehrgeiz geweckt – Programm „Endlos-Zocken“

Und damit ist dann genau das passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte: Ich musste einfach besser werden. Der Suchtfaktor hat bei mir voll gegriffen. Danke, Ehrgeiz! Zu jeder sich bietenden Möglichkeit wurde nun gedaddelt. Tatsächlich geben selbst kleinste Erfolge ein enormes Glücksgefühl.

Nerven wie Drahtseile oder Nervenzusammenbruch

Im VIP Modus von Sling Drift „locken“ andere Autos ohne besondere Fähigkeiten, das eintönige Spiel aufzulockern.

Irgendwann beginnt dann die Phase, in der einfach alles nur noch nervt. Die ständige Werbung ist so lästig, dass ich oft abgeschaltet und deshalb nicht mehr weitergespielt habe. Wer ein „dickes Fell“ hat, wird darin kein echtes Contra finden. Schließlich muss sich Sling Drift auch irgendwie finanzieren. Verständlich, aber trotzdem sehr lästig. Der VIP-Modus strapaziert ganz sicher deutlich weniger die Nerven, kostet aber auch meiner Meinung nach zu viel Geld, nämlich 5,99 Euro. Hierfür werden wöchentliche Zahlungen fällig, was auf Dauer den Geldbeutel doch ganz schön belastet. 

Sling Drift VIP-Modus mit kleinen Goodies

Wer sich trotzdem für den Sling Drift VIP-Modus entscheidet, profitiert von 3 neuen Autos. Dabei handelt es sich aber nicht nur um einfache Autos – nein, es sind „legendäre“ Autos. Außerdem gibt es mehr Diamanten, die für das Freischalten weiterer Autos genutzt werden können.

Ach ja, ich hatte noch gar nicht gesagt, dass jeder Spieltag dem Spieler eine bestimmte Anzahl Diamanten in Sling Drift beschert. Dies passiert auch im „Normalo“-Modus. Die VIPs bekommen satte 200 Prozent mehr. Doch was stellt der Spieler mit den Diamanten an? Autos lassen sich freischalten, unterscheiden sich aber nur in der Farbe vom Anfangs-Fahrzeug. Dies hat mich nicht sonderlich motiviert, mehr Diamanten zu sammeln. Aber das ist sicher von Spieler zu Spieler anders.

Fazit: Für mich ist Sling Drift ein netter, kleiner Zeitvertreib – nicht mehr und nicht weniger. Wen die Werbung nicht stört, der erhält mit Sling Drift ein kostenloses Game, das langweilige Momente für anspruchslose Spieler gut überbrücken kann. Allerdings ist die VIP-Version sehr kostenintensiv.

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