Runtastic: Mehr Sport durch Tracking?

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Das sagt Runtastic: Laufleistung in dieser Woche? 35 Kilometer. In der letzten Woche? Da waren es nur 33 – ich bin also mehr gelaufen und habe sogar meine schnellste Zeit leicht verbessert! Bei Runtastic dreht sich alles um die Aufzeichnung der Laufstrecke mit Distanzen und Geschwindigkeiten. Doch motiviert die Challenge wirklich und treibt man mehr Sport durch die Runtastic App?

Storys und Challenges motivieren

Läufer von oben

Wer Hobbyläufer ist und Trainingsziele verfolgt, sollte die Premium-Mitgliedschaft von Runtastic erwerben.
steven-lelham/ unsplash.com

Meine Erfahrung: Ja! Ich lasse mich wirklich durch Runtastic motivieren. Dabei geht es gar nicht nur ums Laufen. Denn andere Sportarten können ebenfalls aufgezeichnet werden. Ich nutze Runtastic für das Joggen und für das Radfahren. Die App funktioniert auf dem iPhone genau wie auf dem Android Phone. Besonders spannend finde ich die Challenges mit anderen Teilnehmern und die Storys, die beim Laufen ähnlich wie ein Hörbuch für Unterhaltung sorgen. Die Storys sind speziell auf das Laufen ausgerichtet. Leider sind auch fast alle kostenpflichtig, genau wie die wirklich spannenden Funktionen wie das Intervalltraining oder der persönliche Trainingsplan.

Im Wettkampf mit der besten Freundin

Kostenlos funktioniert Runtastic aber auch und zeichnet die Strecken, Distanzen und Geschwindigkeiten recht zuverlässig auf. Die Aktivität lässt sich danach auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook teilen. Das habe ich bei einer Challenge mit meiner besten Freundin auch einige Male gemacht. Ich finde es toll, meinen Fortschritt zu sehen und meine Trainingsstatistik einsehen zu können. Aber die kostenfreie Version ist schon eher als eine Basisvariante anzusehen.

Gezielte Trainingspläne bei Runtastic

Frau joggt mit Runtastic

Die Storys von Runtastic motivieren bei miesem Wetter, den Schweinehund zu überlisten.
Fil Mazzarino/ unsplash.com

Runtastic kann als App noch viel mehr als nur die zurückgelegte Distanz beim Laufen oder Radfahren anzuzeigen. Der schnellste Kilometer wird genauso angezeigt wie der „Schneckenkilometer“, also der langsamste Kilometer. Dadurch ist es leichter nachzuvollziehen, wann und warum man selbst besonders schnell oder langsam ist. Mich motiviert es zu Veränderungen beim Training. Darüber hinaus gibt es einige praktische Funktionen wie das Einstellen vom Intervalltraining mit angesagten Pausen oder dem Ende der Intervallzeiten. Bei entsprechenden Absichten und Zielen macht es Sinn, auf diese Funktionen zurückzugreifen. Dafür lohnt sich dann die Premium-Mitgliedschaft. Das Setzen von Jahreslaufzielen gehört ebenfalls zu den praktischen Funktionen der App. Ich nutze die Premium-Variante aktuell noch nicht, doch ich überlege für den leichteren Einbau vom Intervalltraining darauf zurückzugreifen.

Motivierende App mit guter Darstellung

Zusammenfassend muss ich sagen, dass Runtastic nicht ohne Grund beliebt ist. Es handelt sich mit Abstand um die bekannteste App, wenn es um die Aufzeichnung von Läufen geht. Die Community ist sehr groß und der Erfolg lässt sich genau wie der Fortschritt gut verfolgen.

Manko ist einzig, dass alle wirklich interessanten Funktionen kostenpflichtig sind. Ohne die Premium-Version ist es daher nicht möglich, alle Funktionen von Runtastic zu nutzen. Wer also wie ich eher zu den Gelegenheitsjoggern gehört, kann gut mit der kostenfreien Version arbeiten. Wer aber Hobbyläufer ist oder gezielt Intervalltraining oder andere Besonderheiten einbauen will, braucht ganz klar die Premium-Variante. Sehr empfehlen kann ich die Storys, die mich auch an schlechten Tagen zum Laufen motivieren. Die App verbraucht verhältnismäßig viel Internet und Akku durch das GPS-Signal, dafür ist eine recht sauber getrackte Route das Ergebnis.

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