Mensch-Katze-Übersetzer: Sicher mit der Katze reden

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Der Mensch-Katze-Übersetzer von J. Street kann die menschliche Stimme analysieren und mittels sechzehn verschiedener Katzenrufe übersetzen. Wir machen den Direkttest und versuchen, mit unseren Katzen ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen.

Direkt nach Start der App Mensch-Katze-Übersetzer ein Hinweis: Sollten die Katzen verstört oder aggressiv reagieren, soll man mit der App eher Freunde nerven.

Die App, die menschliche Worte in kätzisch übersetzen soll, ist im Look eines plüschigen Telefoneingabefeldes gehalten. Oben drei Schaltflächen, zwei zum Anwählen einer von acht Katzen, in der Mitte ein Aufnahmeknopf. Unten findet der Nutzer sechzehn Schaltflächen. Zwölf Katzenrufe, ein Mäuse- und ein Vogelpiepen, ein Schnurrgeräusch und ein Katzenkampfgeräusch. In der Gratisversion sind nur drei Katzen und acht Katzenrufe enthalten, dafür findet sich unten ein Werbebanner.

Tapio und Körschgen sind damit beschäftigt, zu dösen oder sich zu putzen, wir betreten den Raum und starten die App. Der erste Katzenruf ertönt, beide Katzen reagieren mit neugierigen Blicken. Nachdem wir mit verschiedenen Katzenrufen das Interesse geweckt haben, testen wir die Übersetzungsfunktion: „Wollt ihr ein Leckerchen?“, fragen wir freundlich, die App übersetzt das mit drei unterschiedlichen Rufen. Der Kater kommt auf uns zu, die Katze reagiert bleibt liegen, schaut aber interessiert zu. „Komm her, Katze.“ befehlen wir ein weiteres Mal und tatsächlich, die Katze steht auf und kommt ebenfalls.

Die Katzen streunen uns ein wenig verunsichert um die Beine, versuchen, am Testgerät zu schnuppern. Auf die Übersetzung von „Die Leckerchen sind im Futternapf.“ regieren beide nicht. Beide gehen etwas nervös umher, scheinen eher verunsichert über eventuelle Eindringlinge in ihrem Revier. Die Schaltfläche, die das Schnurrgeräusch startet, macht beide Katzen nervös. Bei Ertönen des Kampfgeräusches, flüchtet Kater Körschgen, während Katze Tapio mittlerweile desinteressiert wirkt. Nachdem das Übersetzungsgeräusch eine Beleidigung übersetzt, verlässt die Katze, scheinbar angeekelt, den Raum.

Fazit

Mustergültige Übersetzungen scheint die App nicht zu liefern. Was den Benutzer in der Vollversion erwartet, ist ein Soundboard mit insgesamt zwanzig Katzenrufen. Hauptsächlich ist die App nützlich, um die Katze zu rufen, wenn man nicht weiß, wo sie ist oder – wie empfohlen – um Menschen in der Bahn zu nerven.

[apptalkgallery] [datenblatt]
  • Name: Mensch-Katze-Übersetzer
  • Preis: kostenlos, 0,89 Euro für alle Funktionen
  • Entwickler: J. Street
  • Sprachen: Deutsch
  • Geräte: iPod touch, iPhone ab iOS 4.2
  • Größe: 14,6 MB
  • Version: 1.2
  • Altersfreigabe: 0
  • Getestet: 12. Januar 2013
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2 Kommentare

  1. Hahahaha was ist das denn? Das ist ja interessant. Mich würden weitere Tests interessieren. Ich würde es auch cool finden, wenm man dazu ein Video sehen könnte.

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