Brandheiß Kreativ

So wird aus einem Essensfoto wirklicher #foodporn

Ob Instagram, EyeEm oder auch Pixoona: Es gibt eine ganze Menge soziale Foto-Apps, in denen wir Schnappschüsse unseres Alltags zeigen. Immer beliebt sind Fotos von unserem Essen. Oftmals sieht das Essen aber gar nicht lecker aus – wir haben Tipps, wie aus Food auch wirklicher #foodporn wird. 

Neben Selbstbildnissen (den so genannten Selfies) und Catcontent zeigen wir in Sozialen Netzwerken auch gern unser Essen. Ob Kuchen oder Suppe, Braten oder Pizza – alles wird mit dem Smartphone fotografiert und hochgeladen. Oftmals ist das Ergebnis dann aber ernüchternd. Dabei können Sie mit wenigen Tricks hübsche Fotos machen. Wir zeigen Ihnen, wie es richtig geht.

Achten Sie auf den Hintergrund!

Am besten wirkt Essen auf natürlichen Oberflächen. Das schöne Holz der Arbeitsplatte, ein schönes Schneidebrett, eine weiß lackierte Holzkiste, eine Fliese aus dunklem Schiefer – einzelne Zutaten lassen sich so wunderschön in Szene setzen. Liegt das Essen bereits auf dem Teller, sollte der nicht zu bunt sein; häufig beißen sich Farbe des Tellers und das Essen.

Generell gilt: der Hintergrund sollte nicht zu unruhig sein, die Farben sich nicht mit dem Essen beißen. Und besonders wichtig: Der Hintergrund darf nicht vom Wichtigen ablenken – dem Essen.

Warum so weit weg?

Gehen Sie nah ran! Aus der Entfernung sieht das Essen nur wie ein großer Haufen aus. Fokussieren Sie auf eine Besonderheit. Ist die Tomate im Salat besonders rot und knackig? Viele Foto-Apps wie beispielsweise Blux Pro oder aber auch die integrierte Apple-Kamera bieten die Möglichkeit, den Punkt, der scharf sein soll, selber zu bestimmen.

Zeigen Sie nicht alles

Sicherlich ist es toll, dem Zuschauer das komplette Essen zu zeigen. Aber was bleibt dann noch der Phantasie und der eigenen Kreativität überlassen? Jedes gute Foto gibt dem Betrachter Spielraum zum Weiterdenken. Zeigen Sie nicht alles, zeigen Sie das wichtige im Bild und geben Sie dem, der das Bild sehen soll, das Foto selber zu Ende zu denken.

Bilder brauchen einen Vordergrund und Hintergrund

Wenn Sie an Bilder denken, die ihnen besonders gut gefallen, werden Sie feststellen: diese Aufnahmen vermitteln Räumlichkeit. Das macht auch Food-Aufnahmen so interessant. Das Glas Wein im Hintergrund, Gabel und Messer als Flucht – wenn Sie räumlich denken, werden Sie sehen, dass auch das Essen ganz anders wirkt.

Nutzen Sie Accessoires

Linsensuppe ist vielleicht lecker, sieht aber nicht unbedingt appetitlich aus. Werten Sie das Bild durch Farbtupfer auf! Risotto auf einem weißen Teller ist kein Hingucker, mit Kräutern und einer auffälligen Serviette aber schaffen Sie Punkte im Bild, an denen Beobachter hängen bleiben.

Überfiltern Sie das Bild nicht

Die Filter sind eine schöne Funktion der meisten Foto-Apps. Wer aber nicht aufpasst, verpasst seinen Nudeln plötzlich einen Grünstich oder dem Spinat einen gelben Schimmer. Häufig reicht es schon, das Bild etwas aufzuhellen und die Kontraste zu verändern – das funktioniert sehr gut mit Apps wie tadaa. Instagram bietet ebenfalls eine Funktion, um das Bild aufzuhellen und gleichzeitig die Kontraste zu verschärfen – der Nutzer bekommt hier jedoch keine Möglichkeit, den Grad der Helligkeit selber zu bestimmen. Trotz dieser praktischen Funktionen gilt: Kerzenschein ist beim Essen durchaus romantisch, wenn Sie aber die Pasta mit Scampi fotografieren wollen, sollten Sie das Licht anmachen – bei Kerzenlicht bekommt beinahe jede Smartphone-Kamera Probleme.

Ein letzter Tipp: Fragen Sie sich, ob es nicht vielleicht der Hunger ist, der die Pizza so schön macht und sich das Motiv wirklich für ein Foto in den Sozialen Netzwerken eignet.

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