Kreativ Technik

CameraBag 2: Und noch eine Foto-App

Wissen Sie noch damals, als man Fotos schoss, sie später entwickeln ließ und mit dem zufrieden sein musste, was man hatte? Das ist heute undenkbar. Wir knipsen alles und jeden, morgens und abends, häufig ohne wirklichen Plan. Nur gut, dass Apps wie CameraBag 2 uns helfen, unsere Bilder ansehnlicher zu gestalten.

Die Fotos unserer Kindheit tragen vor allem ein Merkmal: Den Daumen unserer Väter über der Linse. Väter von heute hingegen fotografieren ihre Sprösslinge in allen Lebenslagen mit dem iPhone oder gar dem iPad. Beim Baden, beim Essen, beim Schlafen, beim Schreien – die Kamera ist immer dabei. Doch nicht nur zu Hause – nein, alles wird heutzutage im Bild festgehalten. Kein Wunder, dass dabei die Qualität der Fotos häufig zu wünschen übrig lässt. CameraBag 2 soll aus schlechten Schnappschüsse echte Kunstwerke machen.

Dass die App dabei das Rad nicht neu erfindet, müssen wir wohl eigentlich nicht extra erwähnen. Es gibt Filter, Rahmen und kleine andere Bearbeitungsspielereien, die weder besonders neu noch besonders besonders sind. Hübsch ist hingegen die minimalistische und schicke Aufbauweise der App.

Nachdem wir ein Foto geschossen oder eins aus unserem Fotospeicher gezogen haben, kann es auch schon losgehen. Wir beginnen mit der Rahmen-Funktion, in der auch die Möglichkeit versteckt ist, unsere Fotos zurechtzustutzen. Weiter geht’s zu den Filtern. Die recht ordentliche Auswahl wird durch ein nettes Onlinefeature ergänzt: Wir können uns zusätzlich noch bereits erstellte Filter herunterladen. Diese werden in der App gespeichert und können natürlich für unsere Fotos verwendet werden. Wir können so auch unsere eigenen Filter-Kreationen speichern.

Zu guter Letzt heißt es, Feinheiten einzustellen. Wie soll der Kontrast, wie die Körnigkeit sein? Nun können wir das Foto entweder speichern oder in den bekannten sozialen Netzwerken präsentieren. Seinen besonderen Reiz entwickelt CameraBag 2 wohl aber nur im Zusammenspiel mit der sehr beliebten App für OS X gleichen Namens. Die iPhone-App, die wir auch auf dem iPad testeten, ist alleinstehend sicher nicht ungewöhnlich.

Fazit

CameraBag 2 ist eine nette, aber nicht weltbewegende Fotobearbeitungsapp. Sie funktioniert flüssig, hat eine ordentliche Auswahl an Filtern, aber beeindruckt uns nicht durch In­no­va­ti­vi­tät. Wir überlassen es also Ihnen, ob Sie mit CameraBag 2 die Foto-App Ihres Vertrauens gefunden haben oder doch eines der unzähligen Konkurrenzprodukte bevorzugen. Wir hingegen gehen einen Schritt zurück und werden in Zukunft versuchen, auch ohne Filter und Bearbeitung ordentliche Fotos zu schießen.

Die App erhalten Sie hier im AppStore.

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[datenblatt]

  • Name: CameraBag 2
  • Preis: 1,79 Euro für iPhone, 3,59 Euro für iPad
  • Hersteller: Nevercenter Ltd. Co.
  • Sprachen: Englisch
  • Geräte: iPhone, iPod Touch, iPad, ab iOS 5.0
  • Größe: 14,2 MB
  • Versionen: jeweils eine Version für iPad und iPhone
  • Altersfreigabe: 4+
  • Getestete Version: 18. Dezember 2013
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