Instagram – so geht Social Media

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Instagram, Twitter, Facebook & Co bestimmen heute den Alltag. Ohne Social Media geht einfach gar nichts mehr. Oft frage ich mich, wie das früher ging – so ganz ohne Whatsapp, ohne Instagram und all die anderen Social Media Monster. Inzwischen besteht alles nur noch aus Likes und Kommentaren. Je mehr, desto besser. Aber was genau ist es, das die Nutzer so dermaßen fesselt, dass Social Media zum festen Bestandteil des Tagesablaufs geworden ist? Ich, als eine der wenigen „Nicht-alles-Posterinnen“, habe Instagram unter die Lupe genommen, um den Hype darum endlich auch zu verstehen.

Endlich ein Teil von euch – erstes Eintauchen in Instagram

Erster Pluspunkt dieser Social Media App ist blitzschnell entdeckt. Kostenlose Installation – ok, das hatte ich erwartet. Schließlich habe ich schon eingeschränkte Social-Media-Erfahrung. Das Profil ist im Handumdrehen angelegt. Doch hier gab es bereits das erste Problem. Ein super Foto musste her. Schließlich zählt in der virtuellen Welt, wie auch im realen Leben der erste Eindruck. Da Instagram ja absolut auf Fotos spezialisiert ist, wollte ich ein besonders cooles Foto ins Profil packen. Gut, cool ist auch irgendwie relativ. Als diese Hürde dann genommen war, lief alles quasi wie von selbst.

Ich war doch ziemlich überrascht, wie einfach und intuitiv die Benutzeroberfläche aufgebaut ist. Es war tatsächlich ein Selbstläufer, mich in der Instagram App zurechtzufinden. Ganz klarer Pluspunkt!

Oh Schreck – direkte Facebook-Verbindung!

Was als Vorteil angepriesen wird, hat mir dann doch einen kurzen Schreckmoment beschert. Instagram kennt meine Facebook-Kontakte! Na toll! Aber das hätte ich auch vorher ahnen müssen. Schließlich hat der Social-Media-Gigant die Foto-Teil-App irgendwann mal gekauft. Ok, davon konnte ich mich jetzt nicht beirren lassen. Das ist wohl eines der Zugeständnisse, die ich bringen muss.

Erste Schritte in der Instagram-Welt

Ich muss ja gestehen, dass ich nicht so gern private Fotos veröffentliche, weshalb ich immer davon ausgegangen war, dass Instagram nichts für mich ist. Allerdings kann auch das Stöbern in fremden Fotos echt inspirierend sein. Wenn dann auch noch zur Belohnung für ein besonders tolles Bild ein paar Likes eintrudeln, hüpft das Herz gleich ein bisschen höher.

Fotos lassen sich nämlich mit Instagram kinderleicht teilen. Und als tolles Extra können diese vorher noch mit Hilfe verschiedenster Filter bearbeitet werden. Entweder verschönern oder verfremden – die Entscheidung liegt letztendlich beim Nutzer. Ich habe diese Spielerei mit den zahlreichen Filtern und Tools auf jeden Fall für mich entdeckt. Plötzlich eröffnen sich für mich als Foto-Noob völlig neue Möglichkeiten… Toll!

Suchen und finden

Viele Bilder interessieren mich einfach nicht. Doch Instagram befreit mich davon, indem ich mit Hilfe der App gezielt suchen kann. Das ist einfacher als gedacht. Ich kann anderen Nutzern folgen und erhalte, ähnlich dem Facebook-Prinzip, deren neueste Posts automatisch. Das haut mich zwar nicht um, ist aber eine gute Sache.

Mit Hilfe von klug gewählten Hashtags werden auch meine Fotos von anderen Nutzern gefunden und oftmals auch bewertet. Manchmal kommt ein netter Kommentar dazu.

Wie alle Apps – Vor- und Nachteile

Natürlich hat auch Instagram einige Vor- und Nachteile im Gepäck. Doch hier ist zu bedenken, dass die für mich erkannten Nachteile für andere Instagram Nutzer vielleicht gar keine Nachteile sind.

Zu den Pros gehören definitiv die kostenlose Nutzung, die vielen Filter und die einfache Bedienung. Egal, wie man Instagram nutzt: um mit Freunden Kontakt zu halten, beispielsweise mit Hilfe der Story, in der man kleine Eindrücke aus dem Alltag mit seinen Followern teilen kann, und diese mit GIFs und Stickern verzieren kann, oder ob man es als reiner Rezipient nutzt und nur Bilder anschaut.

Absolutes Contra ist für mich die direkte Verbindung zu Facebook. Auch die viele Zeit, die ich in den letzten Wochen für Instagram „geopfert“ habe, tut mir ein wenig leid. Es nimmt einige zeit in Anspruch, alle Bilder aus der Timeline anzuschauen und eigenen Content zu erstellen. Aber nur ein wenig, denn die Likes waren doch irgendwie Balsam für die Seele.

Fazit

Sicher wird ein Instagram Profi ganz andere Beobachtungen machen als ich, aber Fakt ist, dass Instagram aus der Social Media Szene nicht wegzudenken ist . Durch die Spezialisierung auf die reine Verbreitung von Fotos hebt sich die App deutlich von anderen ab. Kinderleichte Bedienung und nette Extras machen wirklich Spaß. Fast zu viel.

 

 

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