Helix Jump hüpft in die Charts

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Die Helix Jump Kugel hüpft und will durch die Ebenen nach unten befördert werden. Was so einfach klingt, ist durchaus mit ein wenig Geschicklichkeit verbunden. Bald wird das Spiel schnell schwerer und erfordert meine volle Konzentration, um sich nicht ins Aus zu schießen. Die Rede ist von Helix Jump, einem Spiel, welches seit Februar 2018 kostenlos im App-Store heruntergeladen werden kann. Getestet wurde das Spiel im Android Format, aber auf dem iPhone ist es natürlich ebenfalls verfügbar. Helix Jump spielt bereits kurz nach seiner Erscheinung in den Top 10 mit. Momentan besetzt es sogar den Charts-Thron der kostenfreien Apps im iTunes Store.

Zeitvertreib für Zwischendurch

Berührt man die roten Bereiche, heißt es: Game Over.

Einfach gehalten, mit großem Suchtfaktor – mehr braucht es für ein erfolgreiches Spiel nicht. Und Helix Jump setzt das ziemlich gut um. Mir ist gleich klar: Das Spiel ist ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch, es fordert vor allem Geschicklichkeit. Das Prinzip ist einfach: Der springende Ball muss nach unten befördert werden. Im Weg befinden sich Plattformen in der Form einer Spirale. Damit die Kugel ihren endlosen Weg nach unten fortsetzen kann, müssen Löcher in den Plattformen gefunden werden. Durch Bewegungen nach links und rechts auf dem Display verliert die Kugel den Boden, beziehungsweise die Plattform unter den Füßen. Mit jedem Level erhöht sich der Schwierigkeitsgrad ein wenig. Das Überspringen von mehreren Plattformen auf einmal lässt den Punktestand nach oben schnellen. Der Schwierigkeitsfaktor steigt später: Dann gibt es Bereiche, die auf keinen Fall berührt werden dürfen. Trifft die Kugel auf diese Teile der Plattform, ist das Spiel beendet. Hunderte von Level drohen, dass ich das Smartphone so schnell  nicht weg lege. Nur noch ein Level, nur noch eins.

Von Anfang an viel Werbung für Helix Jump

Auffällig ist bei Helix Jump die ausladende Menge an Werbung. Vor allem bei Facebook wurde von Anfang an viel für die App geworben. Die Werbung tauchte oft in der Timeline auf und nach den ersten Downloads war Helix Jump dann auch im App Store sehr präsent. Ein Blick in die Rezensionen: Überwiegend gut. Das unterstützt natürlich den Aufstieg des Spiels mit der fallenden Kugel.

Trick gegen nervige Werbeeinblendungen

Damit das Angebot von helix Jump kostenfrei bleibt, arbeiten die Entwickler mit Werbeeinblendungen. Natürlich hat man als Spieler die Option, sich für stolze 3,49 Euro die Vollversion ohne Werbung zu kaufen. Für ein Minigame ist mir das zu viel. Aber bald schon bin ich ziemlich genervt, es wird wirklich viel Werbung eingeblendet! Die ständigen Anzeigen stören, immer wieder wird das Spiel unterbrochen. Damit haben die Entwickler das Ziel erreicht: So lange nerven, bis man sich vor Frust die Vollversion von helix Jump kauft. Nach ein bisschen Recherche habe ich eine ganz einfache Lösung zum Austricksen der vielen Werbeeinblendungen bei Helix Jump gefunden: Flugmodus an.  

Schalte ich das WLAN und die mobilen Daten aus, kann ich ohne Werbeunterbrechung spielen. Natürlich bin ich dann nicht mehr erreichbar und kann nicht angerufen werden.

Ist man erst einmal im Helix Jump UNiversum drin, ist es schwer, wieder aufzuhören: „Nur noch ein Level!“

Viele Apps sind ohne die Internetverbindung gar nicht funktionstüchtig. Bei Helix Jump ist das aber genau das Ziel: Ohne Internet keine Werbung.

Ohne Einblendungen von Werbung können die Level flüssig durchgezockt werden. Wie die Zeit dann dahin fliegt, braucht nicht extra erwähnt zu werden. Die Stimme in meinem Kopf (“Nur noch ein Level!”) wird bei steigendem Schwierigkeits- und Geschicklichkeits-Grad nicht leiser.

Kurzweilige Wartezimmer-Freude

Helix Jump bietet wie die meisten Mini Games ein überschaubares Palette an Komplexität, fordert keine besonders hohe Eigenleistung und birgt einen stabilen Suchtfaktor. Ein klassisches Spiel für zwischendurch: Wartezimmer oder Zugfahrten, wo Zeit rumgebracht werden will.

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