Forest App: Warum ein virtueller Wald die Konzentration fördert

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Konzentration dank Forest App: Studien zufolge nutzen wir täglich rund drei Stunden unser Handy. Messenger, Instagram, WhatsApp, die Suche nach Flügen oder eine Runde daddeln – Möglichkeiten sind endlos. Das Problem ist, dass ich durchs Daddeln nicht produktiv arbeite und mich insbesondere von Nachrichten sehr schnell ablenken lasse. Selbstständig sein erfordert jedoch viel Disziplin – Fokus und weniger Zeit am Smartphone. Daher hat mir ein Freund im letzten Jahr die App Forest empfohlen.

Wie funktioniert die Forest App?

Kirschblüte der Forest App

Eine schicke Kirschblüte soll es diesmal werden. Für meine fünf Portionen Kitsch am Tag.

Ein virtueller Wald hilft mir beim Arbeiten? Was im ersten Moment schräg klingt, motiviert und hilft bei Konzentrationsschwäche. Forest ist für das iPhone genau wie für das Samsung erhältlich: So nutze ich die Forest App auf dem Android, mein Kumpel auf dem iPhone. Das Prinzip ist schnell erklärt: Die App Forest lässt sich in 5 Minuten Schritten für Zeiten zwischen 10 Minuten und 2 Stunden einstellen. Bis 20 Minuten wird ein Busch gepflanzt und ab 25 Minuten ein Baum. In dieser Zeit darf das Smartphone nicht benutzt werden. Wenn doch, stirbt der aktuelle Baum oder der Busch. Natürlich versuche ich, das zu vermeiden. So bin ich in den Arbeitszeiten nicht erreichbar. Natürlich funktioniert jeder Mensch anders, doch mir hilft der spielerische Ansatz. Und meiner Seele tut es auch gut.

Produktiver sein und Bäumchen pflanzen

Natürlich sind virtuelle Bäumchen nicht günstig für meinen ökologischen Fußabdruck. Aber in der Premium-Mitgliedschaft pflanzt der Nutzer auch in der Realität Bäume. Dafür zahlt er oder sie 2,19 Euro. In-App-Käufe helfen dabei, verschiedene Baum- und Buschtypen oder die vorhandenen Klänge zu kaufen. Die Klänge nutze ich persönlich nicht, da ich beim Arbeiten über Kopfhörer Musik höre. Am Ende des Tages und am Ende einer Woche kann man sehen, wie viel zeit, man letztlich produktiv genutzt hat.  

Lemon Tree, Kirschbaum oder die Kokospalme mit Hängematte

Tannenwald in der Forest App

Die Brise durch die Tannenwipfel ist fast hörbar…

Natürlich gibt es in der Forest App auch ein paar coole Extras. Wer möchte schon immer eine fade Tanne oder einen schnöden Busch pflanzen? Das System ist einfach: Für erfolgreich durchgezogene Arbeitsstunden gibt es Punkte. Nach einer Weile können die Punkte gegen andere Baum- oder Strauchtypen umgetauscht werden. Es ist auch möglich, sie zu kaufen – allerdings würde das für mich den Zweck der App nicht erfüllen.

Bunter als ein Gemüsegarten

Meine Lieblinge sind der Katzenbaum, die Kokospalme, der Lemon Tree und der Kirschbaum. Den Bananenbaum kaufe ich mir wohl als nächstes. Mein Wald ist richtig bunt. Man könnte mich fast Förster nennen, so gut passe ich auf meinen Wald auf. Ich hätte gern noch mehr Baumarten und hoffe, dass die App bald erweitert wird.

Die Forest App mit Freunden verbinden

Ich kann die Forest App allen, die produktiv arbeiten wollen, nur ans Herz legen. Dabei kann es sich um jede Form der Arbeit, um das Studium oder Lernen für die Schule handeln. Ich arbeite dadurch nicht nur gefühlt deutlich produktiver, sondern auch in der Realität. Ehrlich gesagt tut es richtig gut, dass Handy weniger zu nutzen. Leider ist es für Android nur in der Premium-Mitgliedschaft möglich, sich in der Forest App mit Freunden zu verbinden, beim iPhone dagegen auch in der kostenfreien Version.

25 Minuten

25 Minuten ohne Smartphone Daddeln? Los geht’s ! Konzentration, ahoy!

Im Moment leben und arbeiten

Stay focused – be present ist das Motto von Forest. Anders gesagt handelt es sich um eine Therapie der lästigen Smartphone-Sucht. Muss auch mal sein, kann auch nicht schaden. Jetzt gerade wächst ein kleiner Kirschbaum in meinem Wald. Forest lässt mich jetzt 120 Minuten ungestört arbeiten. Danach gibt es einen Kaffee und ich schalte wohl für 90 Minuten den Lemon Tree ein.

Gescheitert

… Mist. Das nächste Mal klappt es!

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