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Dream Flight: Mit Vollgas durchs Traumland

Träume können ganz schön verrückt sein. Mal wollen wir wegrennen, kleben aber am Boden fest. Dann wieder fliegen wir wie menschliche Vögel durch die Lüfte. Letzteres passiert in Dream Flight. Im Spiel gleiten wir so lang durch unsere Traumwelt, bis wir auf dem harten Boden der Tatsachen landen.

So genannte „Endless Runner“ waren einige Zeit lang der absolute Knaller in der Redaktion. Wir rannten durch Tempel, flogen als Pixel über bunte Hintergründe oder fielen durch einen Fleischwolf. Nach einer Pause hat es mit Dream Flight wieder einmal ein Spiel dieses Genre auf unsere Devices geschafft. Nur macht das Konzept immer noch so viel Laune wie vor einigen Monaten?

Interessant ist zu allererst, dass wir bei Dream Flight weder nach oben noch nach unten und auch nicht 3D durch die Geografie laufen oder fliegen, sondern uns horizontal bewegen. Der Hintergrund ist, dass wir in unserem Traum durch eine etwas verworrene Landschaft schweben, die von immer abstruseren Dingen bevölkert ist.

In insgesamt fünf Level können wir unsere Träume erkunden. Die Steuerung ist dabei bei allen dieselbe: Wir fliegen von selbst nach rechts und unten, können die Spielfigur durch Tippen auf den Bildschirm wieder nach oben bewegen. Logisch, dass dies nur einen Sinn hat. So eine einfache Fliegerei wäre schnell zum Schlafen – oder Aufwachen – langweilig, weshalb immer wieder Gegenstände erscheinen. Mal sind es Bäume, mal Gebäude, dann wieder fliegende Betten oder Spinnwegen. Wir müssen zugeben, dass die Entwickler sich keinerlei Beschränkungen vorgegeben haben.

Die Level unterscheiden sich nun vor allem in der Optik, das aber nicht entscheidend. Uns fielen auch keine wirklichen Schwierigkeitsunterschiede auf. Es geht tatsächlich immer darum, Gegenständen auszuweichen, wobei unser Flug immer rasanter wird. Wie bei jedem Endless Runner üblich, geht die Reise in dem Moment zu Ende, wo wir einen Fehler machen. Im Fall von Dream Flight müssen wir nur irgendwo gegen fliegen und schon wachen wir auf.

Untermalt ist das Spiel von einer netten Musik, welche wir gern laufen ließen. Etwas unschlüssig sind wir bezüglich der Grafik. Einerseits ist sie nett und hübsch minimalistisch, andererseits auch etwas zu simpel. Sie erinnert uns tatsächlich etwas an unsere guten alten Versuche, mit dem Windows-Programm „Paint“ vor fünfzehn Jahren etwas zu malen. Heute ist sowas anscheinend Design.

Fazit

Wer von Endless Runner immer noch nicht genug haben kann, für den ist Dream Flight ein wahrer Spaß. Das Spiel funktioniert präzise und hält, was es verspricht. Gleichzeitig hatten wir uns irgendwie mehr erhofft, alles wirkt etwas mittelmäßig. Dem kleinen Spielespaß zwischendurch tut das aber keinen Abbruch.

Die App erhalten Sie hier im AppStore.

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[datenblatt]

    • Name: Dream Flight
    • Preis: 0,89 Euro
    • Hersteller: JQ Software
    • Sprachen: Englisch
    • Geräte: iPhone, iPod Touch, iPad, ab iOS 4.3
    • Größe: 45,1 MB
    • Versionen: Kombi-Version für alle Geräte
    • Altersfreigabe: 4+
    • Getestete Version: 25. Januar 2014

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