Hello Stars: Suchtfaktor rund um den gelben Stern

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Ab und zu muss man doch mal ganz sinnlos daddeln und coole Spiele austesten. Hello Stars kommt gerade recht. Je größer der Suchtfaktor, desto besser. Nach einigen Tagen des Spielens und dem Scheitern nach diversen Leveln versuche ich, weniger zu spielen.

Stereotypes Spielprinzip

Kullert nicht von allein zum Stern: Der rote Ball.

Worum geht es bei Hello Stars? Der kleine rote Ball will zu seinem Freund, dem gelben Stern, gelangen. Dafür benötigt er Hilfe in Form von mit dem Finger eingezeichneten Brücken, Verbindungen oder Linien. Nur dann verschwindet der Ball nicht im Abgrund. Klingt einfach? Das ist es am Anfang. Schnell wird die Schwerkraft zum Feind bei Hello Stars.

Rund um die Schwerkraft und Zeichenkünstler

Zeichnen kann ich wirklich gar nicht. Doch bei Hello Stars muss ich das nicht können. Es geht mehr um den Sinn der Linien – ein bisschen Denken muss also bei diesem Spiel sein. Aber das ist ja auch mit der Reiz bei einem solchen Spiel: Die Herausforderung und der Wunsch, es immer weiter zu schaffen. Der Endorphinrausch. Hello Stars wird nämlich wirklich schnell sehr schwer. Da nicht nur der Ball, sondern alle Elemente im Spiel ganz schön der Schwerkraft unterliegen, ist schnelles Denken gefragt. Oder schnelles Zeichnen. Was ganz klar auf das gleiche rauskommt – nach einem langen Tag im Büro schaffe ich ganz klar weniger Level als Samstag morgens am Frühstückstisch. Die Lösungen sind bei Hello Stars auch nicht immer leicht zu finden.

Keine neue Idee hinter Hello Stars

Es gibt noch einen dritten im Bunde: zu Ball und Stern gesellt sich Mr. Sleepy, der überall schlafen kann. Im Bad, im Bett und in der Eisenbahn.

Hello Stars ist also eine ganz neue Idee? Herausragendes Spielprinzip, das einen vereinnahmt. Das stimmt so nicht ganz – die Spiele-App Love Balls z.B. mit einem zugegeben sehr irreführenden Namen hat eine ähnliche Idee. Nur sollen bei Hello Stars nicht zwei Bälle verbunden werden, sondern ein Ball mit einem Stern. Vielleicht auch weil die Namensidee der Love Balls doch ein bisschen irreführend war. Zumindest immer dann, wenn die Google Suche nach dem Spiel oder nach Lösungen für die Level zum Einsatz kam.

Obwohl die Idee nicht neu ist, macht mir Hello Stars wirklich Spaß. Ich nutze ein Android Smartphone und konnte die App kostenlos herunterladen. Doch auch dem iPhone klappt das Spiel ebenfalls. Ich bin schließlich nicht die einzige, die sich von der Sucht anstecken ließ. Gruppen-Daddeln mit Wettkampf zwischen Freunden – wer schafft mehr Level? Kein Problem.

Fazit: Cooles Spiel mit ganz ganz viel Werbung

Hello Stars again! Aber warum?

Kostenlos, anspruchsvoll und mit einer schönen Grafik versehen ist Hello Stars auf jeden Fall. Viele Level und ein ziemlich guter Schwierigkeitsgrad sorgen dafür, dass die Herausforderung groß ist. Leider gibt es wirklich sehr viel Werbung bei dem Spiel. Viel zu viel Werbung für meinen Geschmack. Der klassische Trick des Ausschaltens vom Datenvolumen und vom WLAN schafft zwar auch bei diesem Spiel Abhilfe, allerdings ist man dann eben auch nicht mehr erreichbar – was für mich persönlich ein Minuspunkt ist. Insgesamt cool und später auch anspruchsvoll.

 

Ein kleiner Trick von einem Profi für Anfänger: Lieber  wirklich niemals auf die In-App-Käufe eingehen. So wertvoll sind die Lösungen bei Hello Stars definitiv nicht.

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