100 Tage AppTalk

Von Supergrobis, Hotdogs und einem Riss in der Wand

23. Februar 2013 | 11:00 Uhr 0

Seit 100 Tagen sind wir online – eine gute Möglichkeit, auf die etwas mehr als drei Monate zurückzublicken. Die Redaktion hat mal die Fotos und Erinnerungen an die ersten Tage hervorgekramt.

Von Supergrobis, Hotdogs und einem Riss in der Wand

An Anfang, dem 15. November, war es tatsächlich wüst und leer. Denn als wir mit AppTalk online gingen, gab es das Büro noch nicht. Homeoffice, Sofa-Office, Café-Office gab es für uns. Zwischendurch: Schlüsselübergabe, Streichen, Möbel aufbauen. Erst zur ersten Konferenz in Leipzig waren wir im Büro. Ein großartiger Moment war das, als wir auf den frisch und nicht ganz sauber zusammengebauten Stühlen saßen und uns das erste Mal im eigenen Büro trafen. Da sind sich alle Beteiligten einig: Es war ein schöner Moment.

Was sonst in den vergangenen rund 100 Tagen noch schön und bemerkenswert war? Hier die Eindrücke der Redaktion.

Kay Theuer, Geschäftsführer

Für mich war das erste Kennenlernen mit Ulrike sehr lustig. Christian hatte sie quasi schon “eingestellt” und nun galt es, mich davon zu überzeugen. Die ersten fünf Minuten hatten den Charme eines Bewerbungsgespräches, danach ging es nur noch um Kuchen, Kekse und AppTalk. Für mich stand sofort fest, dass das Projekt ohne sie nicht zu meistern ist.

Die ersten Tage von AppTalk starteten wir noch ohne Büro und trafen uns daher sehr oft in der Luise, einem Leipziger Café. Ich glaube mehr Startup geht einfach nicht. Die Bürosuche war eine Odysee. Alleine die Ausstattung des Büros war hochspektakulär. Ich hatte anfangs mit der Farbkombi – von Ulrike durchgesetzt – rot und weiß schon so meine Probleme. Unvergessen mein heißgeliebter Rover 75, der uns ein treues Transportmittel während dieser Zeit war und wenige Tage später seine letzte Reise zum Autoverwerter antrat.

Christian A. Franke, Leiter Projektentwicklung

Zwei Ereignisse sind es, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind: die Vorstellung unseres Konzepts bei den zukünftigen Redakteuren und der 100. Artikel. Als wir unsere Idee von AppTalk der kritischen Prüfung durch das Team unterzogen, wussten wir nicht, wie sie urteilen würden. Hatten wir uns etwas ausgedacht, mit dem wir sie begeistern könnten? So weit begeistern, dass sie bereit wären, mit uns zusammen dieses Wagnis einzugehen? Nach drei Stunden voller kritischer Rückfragen wussten wir es – wir hatten begeisterte Mitstreiter gefunden.

Der 100. Artikel war ebenfalls ein toller Moment. Wir hatten gezeigt, dass unsere Idee länger hält als nur ein paar Tage; wir hatten gezeigt, dass unser großartiges Team über genug Kreativität, Begeisterung und Professionalität verfügt, um unserer Idee Flügel zu verleihen – und wir hatten den Beweis, dass wir mit Ulrike die richtige Frau gewählt haben, um aus AppTalk und dem Team weit mehr zu machen, als einfach eine gute Website zum Thema Apps. Ich freue mich jeden Tag wieder über und auf AppTalk und unser tolles Team.

Ulrike Bertus, Leitende Redakteurin

Die Liste der tollen und merkenswerten Dinge ist lang: das Streichen des Büros, die Hot Dogs bei Ikea, der Valentinstag im Zug, das eiskalte Shooting mit Martin Neuhof oder die erste Konferenz in Leipzig. Aber ganz ohne Pathos oder das Überschreiten der Pathos-Toleranzgrenze: Ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit mit den wunderbaren Kollegen, Kuchen- und Kaffeerunden, witzige Telefonate, gemeinsame App-Tests über Hunderte Kilometer hinweg und über jeden einzelnen Klick auf der Seite, jeden Stern bei Twitter und jedes “Gefällt mir” bei Facebook.

Miriam Helbig, Redakteurin

Ein Highlight für mich waren die Teamtreffen in Berlin und Leipzig – es ist cool, dass wir aus so verschiedenen Regionen Deutschlands kommen, aber für ein Projekt an einem Strang ziehen. Das zweite Highlight sind die Apps selbst. Was für großartige Ideen es gibt, aber auch welchen riesigen Müll. Dass man manchmal das iPad gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, manchmal aber auch nur facepalmend und kopfschüttelnd davor sitzt.

Martin Larisch, Redakteur

Das Absenden des ersten Artikels war wirklich etwas Besonderes. Und der Moment, als ich um das iPad bangend meinen Katzen erlaubte, damit zu spielen.

Christopher Dreßen, Redakteur

Natürlich war die Veröffentlichung des ersten eigenen Artikels ein toller Moment. Und jeder Kontakt mit den Kollegen.

Alexander Soth, Redakteur

Im Schweiße unseres Angesichts haben wir zur Renovierung des Büros die Risse in der Wand übermalt – teilweise dreimal. Und nun fiel uns auf: Die Risse kommen wieder.

Farina Renken, Redakteurin

Mir bleibt meine kurze Episode als Supergrobi in Leipzigs schlecht asphaltierten Straßen in bester Erinnerung (beide balancierten Bierflaschen blieben heil!) – so konnte mein neues Kollegium direkt einen Eindruck meiner Eleganz und Geschicklichkeit gewinnen! Besagtes Kollegium betrachte ich ohnehin als großen Gewinn und freue mich, allen beim nächsten Mal wieder eine fulminante Darbietung meiner Flugkünste vorzuführen.

Marc Bohn, Redakteur

Unser Teamtreffen – bei dem ich auch zum ersten Mal Ulrike getroffen habe, die ich ja sonst nur über das Netz kannte – mit den vielen kleinen Pizzen, weil es keine Großpizzenkartons mehr gab.  Als Farina in ein rund 0,5 Zentimeter tiefes Loch im Bürgersteig fiel und der erste Kommentar zu einem meiner Artikel.

Dominik Schlipper, Entwickler

Nicht immer ist die öffentliche Premiere einer Website auch der spannendste Part eines solchen Projektes. Für mich als Webdesigner war (und ist) die gesamte Arbeit an AppTalk eine kreative und technische Herausforderung – angefangen bei solch unscheinbaren Dingen wie der Textgröße, über die Wahl von passenden Icons für Funktionen bis hin zu der einheitlichen und wiedererkennbaren Farbgebung. Ich hoffe, in Zusammenarbeit mit der Redaktion ein leicht zugängliches sowie modernes Portal zum Thema Apps geschaffen zu haben.

Natalie Sontopski, Lieblingspraktikantin

Meine schönsten Momente in 100 Tagen AppTalk: Die Erleichterung, dass ich als Praktikantin mit den liebsten Kollegen zusammenarbeiten, die man sich wünschen kann. Keine verpönten Blicke, wenn über Dr. Who diskutiert wird, Anteilnahme an meinen Katzengeschichten und eine Liebe zum guten Essen. Und besonders, die Wertschätzung die jedem einzelnen Team-Mitglied entgegengebracht wird. Diese positive Attitüde macht das Projekt bereits nach 100 Tagen zu einem der coolsten Start-Ups in Leipzig und Umgebung.

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