Bei AppTalk soll sich, das sagt schon der Name, alles um Apps drehen. Spiele, nützliche Organisationsprogramme, Soziale Netzwerke und pädagogisch hilfreiche Apps sollen vorgestellt und besprochen werden, Nachrichten über wichtige Neuerungen und Ereignisse informieren. Aber wer sind die Personen hinter AppTalk? Im Interview spricht AppTalk über AppTalk.
Was bedeutet AppTalk für Dich?
Christian Franke, Leiter Projektentwicklung (links im Bild): AppTalk ist für mich vor allem eines: eine Chance. Und zwar die Chance, im inzwischen ziemlich unübersichtlichen Angebot von neuen und interessanten Apps schnell und fundiert herauszufinden, was für mich interessant ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle bisherigen Quellen von Informationen den einen oder anderen Pferdefuß haben: Entweder ist das Angebot zu groß, das Angebot wird durch die (finanziellen) Interessen Dritter bestimmt oder – und das ist häufig der Fall – Apps sind nur ein Randthema unter vielen anderen. Bei AppTalk ist das Ziel ein anderes; hier finde ich alle Informationen rund um das Thema ‘Apps’.
Was treibt Dich an?
Ich werde vor allem von dem Wunsch angetrieben, Dinge, die kompliziert und schwierig sind, einfach zu machen. Bei diesem wie bei allen vorhergehenden (und hoffentlich noch zahlreich nachfolgenden) Projekten steht ein Problem im Mittelpunkt, von dem ich glaube, dass man es lösen kann. Es freut mich, wenn ich Dinge einfacher, schneller, besser, effizienter und eleganter machen kann. Um den Alltag meiner Mitmenschen (und meinen eigenen) von unnötigem Ballast befreien kann, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die wirklich wesentlich sind.
Was ist Deine persönliche Lieblingsapp und warum?
Hm. Schwierige Frage. Ich habe keine erklärte Lieblingsapp, die ich allen anderen vorziehen würde. Viele der Apps, die mir im Lauf der Zeit begegnen, nehmen einen dauerhaften Platz auf iPhone und iPad ein, einige verschwinden wieder, weil ich sie nicht mehr benötige oder sie nicht halten können, was sie versprochen oder ich mir von ihnen erwartet habe. Ein eindeutiger Liebling ist aber die Gruppe alter PC-Spiele, die mit viel Liebe zum Detail für mobile Endgeräte angepasst wurden. Das Spiel, das ich derzeit häufiger benutze, ist Pirates! von Sid Meier. Dieses Spiel ist zwar schon steinalt, die Umsetzung auf dem iPad ist aber wirklich großartig – teilweise sogar besser als auf dem Originalsystem. Besonders bei den Szenen, in denen man die diversen Gouverneurstöchter mit einem Tänzchen betören muss, zeigen, wie man mit etwas Liebe zum Detail und unter Ausnutzung der Fähigkeiten eines neuen Geräts ein altes Spielprinzip aufwerten und aktuell halten kann.
Was bedeutet AppTalk für Dich?
Kay Theuer, Geschäftsführer (rechts im Bild): AppTalk ist für mich persönlich ein Versuch, etwas Licht in die Thematik Apps und iOS zu bringen. Natürlich gibt es bereits verschiedene Plattformen die sich mit Apps beschäftigen. Wir wollen mit unserer Ausrichtung jedoch die gesamte Bandbreite des App Stores darstellen. Im zweiten Schritt ist AppTalk für mich aber auch eine sehr interessante Möglichkeit mit Entwicklern und deren Projekte in Verbindung zu treten. Diese Thematik kommt meines Erachtens derzeit zu kurz.
Was treibt Dich an?
Ganz klar der Erfolg. Christian und ich haben mit slothlabs media bereits sehr spannende 18 Monate hinter uns. Selbstredend mit Höhen und Tiefen und den gesamten Klischees eines Startups. Mit AppTalk realisieren wir unseren Traum von einer eigenen Redaktion mit einer sehr spannenden Thematik. Zu sehen, wie sich dieses Projekt täglich weiter entwickelt und mit welchem Engagement alle Beteiligten dabei sind, sorgt bei mir für den nötigen Motivationsschub.
Was ist Deine persönliche Lieblings-App und warum?
Edna bricht aus von Daedalic Entertainment. Ich persönlich mag den grandiosen Comic-Stil dieser App. Da es sich um ein klassisches „Point & Click“ oder besser gesagt „Point & Touch“ Adventure handelt, lasse ich mich immer wieder gern auf eine Zeitreise zurück in meine eigene Vergangenheit ein. Diesem Genre fühle ich mich durch stundenlanges Maniac Mansion und Zak McKracken and the Alien Mindbenders sehr verbunden.
Was bedeutet AppTalk für Dich?
Ulrike Bertus, Leitende Redakteurin (mittig im Bild): AppTalk ist für mich die Chance, einmal etwas andere Inhalte zum Thema Apple zu bieten. Nicht nur technische Nachrichten, sondern das, was dahinter steht. Apps sollen und können das Leben leichter machen. Und wir können zeigen, wie das geht. Gleichzeitig freue ich mich darauf, auch einmal kritisch auf all das zu blicken. Welche Apps brauche ich wirklich? Wieso leben wir in einer Welt, in der ein Kommunikationsmittel Statussymbol ist? Das sind Fragen, die mich beschäftigen – und auf die ich gern eine Antwort finden möchte.
Was treibt Dich an?
Ganz vorne: Der Gedanke, Journalismus selber gestalten zu können und bisher unbeachteten Entwicklern ein Forum bieten zu können. Ich freue mich darauf, komplizierte Dinge einfach erklären zu können und das Thema App und mobile Endgeräte für jeden be- und greifbar zu machen.
Was ist Deine Lieblingsapp?
Instagram. Ich fotografiere gern und die App bietet mir die Möglichkeit, dass auch Handyschnappschüsse gut aussehen. Ich mag es, zu erfahren, aus welchen Blickwinkeln andere ihre Welt sehen. Die Bilder ohne viel Text sind ein willkommener Gegensatz zu meinem sonst sehr verbalisierten Leben.
Bild: Martin Neuhof


(27 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,70 von 5)
(79 Bewertungen)


